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Die
Studienbegleitende
Ausbildung ist für die Anstellung
in der Diözese Graz-Seckau
verpflichtend und
umfasst
•
den Kurs „Einführung
in die christliche Spiritualität“
(erster
Studienabschnitt)
•
die „TheoWoche“ (erster
Studienabschnitt)
•
einen individuellen
geistlichen Übungsweg
•
erste praktische
Erfahrungen im pastoralen
Bereich, im sozialen Bereich
sowie in der „Arbeitswelt“
•
den „Arbeitskreis
Ortskirche“
•
Einführung
in die christliche Spiritualität
Es
geht um die Verbindung von
Glauben, Leben und
Theologiestudium, um das Kennen
lernen von
Schlüsselthemen der Spiritualität
und die existentielle
Auseinandersetzung damit (z.B.
christliche Spiritualität/en,
Gottesbild, Formen des Gebets,
Eucharistie und Sakramente,
Unterscheidung und Entscheidung,
Berufung, geistliche
Lebensgestaltung). Die „Einführung
in die christliche Spiritualität“
nimmt innerhalb des ersten
Studienabschnitts eine Woche
in Anspruch.
Termine:
Block
I: Dienstag
18. Dezember bis Samstag 22.
Dezember.
Block
II: Dienstag 25.
Mürz bis Samstag 29. März.
Info und Anmeldung bei Anna
Sallinger (0676/87422378)
•
TheoWoche
dient einer Annäherung an die
Frage: Will ich als Theologin, als
Theologe in der katholischen
Kirche in der Diözese Graz-Seckau
arbeiten? Es geht darum, die
eigenen Fähigkeiten in den Blick
zu nehmen und daraus einen nächsten
Schritt konkret zu planen. Dazu
werden Schlüsselqualifikationen
erarbeitet und reflektiert. Im
Besonderen geht es um Schlüsselqualifikationen,
die in verschiedenen Berufsfeldern
für Theologinnen und Theologen
gefordert sind: Persönlichkeitsentwicklung,
Kommunikation, Konflikt- und Teamfähigkeit,
berufspraktische Qualifikationen
(Moderation, Projektmanagement
etc.). Die „TheoWoche“ nimmt
innerhalb des ersten
Studienabschnitts eine Woche
in Anspruch.
Termine:
TheoWoche
Februar: von
11. Februar bis 17. Februar 2008
Anmeldung bis spätestens 12. Dez.
2007 bei Johannes Schweighofer
TheoWoche
September: von 15.
September bis 19. September
2008.
Anmeldung bis 31. 5. 2008 bei
Johannes Schweighofer
Infos bei
Johannes Schweighofer
(0676/87426969)
Infotreffen
Dienstag, 8. Jänner 2008, 16:00
TheoZentrum Johann Fux Gasse 31.
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Individueller
geistlicher Übungsweg
Ein
seelsorglicher bzw. kirchlicher
Beruf und der persönliche
geistliche Weg gehören zusammen.
Jede und jeder findet diesen Weg
im Kennenlernen unterschiedlicher
Formen christlicher Spiritualität
und in der Auseinandersetzung
damit. Wie immer dieser Weg
aussieht, er bedarf der Einübung.
Als Hilfestellung dafür dient
geistliche Begleitung.
Geistliche
Begleitung
Sie
ermutigt das eigene Leben unter
dem Blick Gottes anzuschauen und
den persönlichen geistlichen Weg
zu gehen. Dabei handelt es sich um
regelmäßige Gespräche mit einer
Vertrauensperson, die zu diesem
Dienst befähigt ist. Geistliche
Begleitung findet in einem geschützten
Rahmen – unabhängig von
Ausbildungsleiter oder
Anstellenden – statt und
unterliegt strenger
Verschwiegenheit. Sie soll spätestens
mit dem Eintritt in den „InteressentInnenkreis“
(s. u.) beginnen und umfasst im
Rahmen der Ausbildung mindestens
zehn Treffen im Zeitraum eines
Jahres.
Die
LaientheologInnenseelsorgerinnen
stehen für geistliche Begleitung
sowie für die Vermittlung
geeigneter Personen zur Verfügung.
Wer schon in geistlicher
Begleitung ist oder sich selber
geistliche Begleitung sucht tritt
mit einer der Seelsorgerinnen in
Kontakt.
Infos: Anna Sallinger, Stefan
Ulz, Sr. Stefanie Strobel.
Jede
und jeder gestaltet ihren bzw.
seinen eigenen geistlichen Weg und
gibt ihm dadurch eine persönliche
Prägung. Die Gestaltung dieses
Weges wird im
AusBildungs-Zertifikat (s. u.)
sichtbar. Neben dem persönlichen
Rhythmus des Gebets und der Feier
der Sakramente im Alltag können
verschiedenste Angebote der
Vertiefung dienen: zum Beispiel
Einführung in Stille und
Meditation, Gebetsschule, Wüstentage,
Mitleben in einer geistlichen
Gemeinschaft, Einkehrwochenende,
Exerzitien im Alltag,
Kurzexerzitien, Ignatianische
Einzelexerzitien, andere Formen
von Exerzitien (Kontemplative
Exerzitien, Filmexerzitien,
Wanderexerzitien, Straßenexerzitien,
Vortragsexerzitien), Meditieren
mit der Bibel, Bibel-Wander-woche,
Bibliodrama, Ikonenmalkurs,
Kreative Besinnungstage,
meditativer Tanz, spirituelle
Fastenwoche, eine Wallfahrt...
•
Erste
praktische Erfahrungen im
pastoralen, sozialen Bereich sowie
in der "Arbeitswelt"
Die
Entscheidung für einen
kirchlichen Beruf erwächst zudem
aus der Beheimatung in der
konkreten Kirche. Die aktive
Mitarbeit in einer Pfarre, einer
kategorialen Seelsorgeeinrichtung,
einer katholischen Bewegung oder
Gemeinschaft oder im Sozialbereich
(zum Beispiel in Einrichtungen der
Caritas, der Vinzenz-Gemeinschaft
oder bei Sozialprojekten der
Katholischen Hochschulgemeinde)
bietet gute Möglichkeiten einer
solchen Einwurzelung. Dieses
Engagement sowie Erfahrungen in
der Arbeitswelt (zum Beispiel
Betriebspraktikum oder Ferienjob)
tragen zur näheren Orientierung
bei und helfen außerdem, die persönlichen
Neigungen und Fähigkeiten zu
entdecken und zu entfalten. Für
ein solches Pfarr-,
ein Sozial- und ein
Arbeitspraktikum gibt
es breite Anrechnungsmöglichkeiten.
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Arbeitskreis
Ortskirche
dient dem konkreten Kennenlernen
diözesaner Verantwortlicher und
Institutionen und der
theologischen Reflexion
kirchlicher Arbeitsfelder. Er
besteht aus sechs Einzeltreffen
und wird sinnvollerweise gegen
Ende des Studiums besucht.
Infos: Johannes Schweighofer.
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Orientierungsgespräche
mit
dem Ausbildungsleiter bilden das
Bindeglied zwischen dem persönlichen
gestalteten Weg und dem Ziel einer
guten Vorbereitung auf eine
kirchliche Anstellung. Sie finden
zumindest in Zusammenhang mit der
„TheoWoche“, dem Eintritt in
den „InteressentInnenkreis“
(s.u.), dem „Arbeitskreis
Ortskirche“ und der Anmeldung
zum Pastoral- bzw.
Unterrichtspraktikum statt. Sie
dienen einer Standortbestimmung
und sollen helfen, den bisherigen
Weg zu reflektieren, aus der
Vielfalt von Möglichkeiten und
Angeboten zu wählen, was für den
eigenen Weg fruchtbar ist und
gemeinsam die weiteren Schritte in
den Blick zu nehmen.
•
InteressentInnenkreis
Theologiestudierende,
die einen kirchlichen Beruf in der
Diözese Graz-Seckau anstreben und
sich auf einen entsprechenden Weg
einlassen wollen, deklarieren ihr
Interesse in Form eines Briefes an
den Ausbildungsleiter zu Beginn
des zweiten Studienabschnittes.
Sie benennen darin ihre persönliche
Motivation für einen kirchlichen
Dienst und nehmen eine
Standortbestimmung bezüglich
ihrer Berufsabsichten vor. Der
Kreis der Interessentinnen und
Interessenten trifft sich jährlich
mit dem Ausbildungsleiter zu einem
Kontakttreffen.
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Individuelles
AusBildungs-Zertifikat
Jede
Absolventin und jeder Absolvent
erhält vom Ausbildungsleiter der
Laientheologenseelsorge ein AusBildungs-Zertifikat,
das neben der Bestätigung der
Teilnahme an der
studienbegleitenden Ausbildung auch eine
erweiterte Darstellung des
individuell gestalteten
Bildungsweges enthält.
Es
dient den Einzelnen als Bestätigung
ihrer Schwerpunktsetzungen und
ihres Engagements und soll den
Personalverantwortlichen der Diözese
(oder auch
Personalverantwortlichen in
anderen Bereichen) ein konkreteres
Bild vermitteln.
Eingereicht
und bestätigt werden können:
Teilnahme an spirituellen
Angeboten, Praktikumseinsätze,
ehrenamtliches Engagement,
Berufserfahrungen,
Studienaufenthalte,
Zusatzausbildungen sowie zusätzlich
alles, was ein konkretes Bild des
individuellen Bildungsweges
vermittelt.
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Pastoral-
und Unterrichtspraktikum
Für
den außerschulischen pastoralen
Dienst ist neben dem
abgeschlossenen Theologiestudium
und der studienbegleitenden Ausbildung
das Pastoralpraktikum
erforderlich. Dafür sind –
je nach Studienrichtung – zusätzliche
Lehrveranstaltungen an der
theologischen Fakultät nötig.
Für
den schulischen Dienst als
Religionslehrerin oder
Religionslehrer ist neben dem
absolvierten Theologiestudium
(Katholische Religionspädagogik
oder Lehramt Katholische Religion)
und der studienbegleitenden Ausbildung
das Unterrichtspraktikum erforderlich.
Für
die Unterrichts- und
Pastoralpraktikant/innen sind 5-8tägige
Einzelexerzitien
verpflichtend vorgesehen. Diese
werden von der
Laientheologenseelsorge angeboten,
können aber nach Absprache auch
woanders gemacht werden.
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