Johann Fux Gasse 31 Tel. 0316 384795, theozentrum@graz-seckau.at

 
THEOZENTRUM
AKTUELL
TEAM DER LTH-
SEELSORGE
ARGE VORSTAND
AUSBILDUNGS-
PROGRAMM
Ausbildung:  
- Einführung in die christliche Spiritualität
- Theowoche          
- AKOK 
  
- Orientierungs-
gespräche
    
- Interessent-
Innenkreis

- Zertifikat
- Pastoral - und
Unterrichtspraktikum

   
Weiterführende Ausbildung 
LITURGIE
SPIRITUALITÄT
SOZIALES
ENGAGEMENT/
PRAKTIKA
FOTOS
ANDERE DIÖZESEN

 

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm

Ausbildungselemente

 

Die Studienbegleitende Ausbildung ist für die Anstellung in der Diözese Graz-Seckau verpflichtend und umfasst 

•   den Kurs „Einführung in die christliche Spiritualität“ (erster Studienabschnitt)

•   die „TheoWoche“ (erster Studienabschnitt)

   einen individuellen geistlichen Übungsweg

•   erste praktische Erfahrungen im pastoralen Bereich, im sozialen Bereich 

     sowie in der „Arbeitswelt“

   den „Arbeitskreis Ortskirche“

 

Einführung in die christliche Spiritualität

Es geht um die Verbindung von Glauben, Leben und Theologiestudium, um das Kennen lernen von Schlüsselthemen der Spiritualität und die existentielle Auseinandersetzung damit (z.B. christliche Spiritualität/en, Gottesbild, Formen des Gebets, Eucharistie und Sakramente, Unterscheidung und Entscheidung, Berufung, geistliche Lebensgestaltung). Die „Einführung in die christliche Spiritualität“ nimmt innerhalb des ersten Studienabschnitts eine Woche in Anspruch.

 

Termine:
Block I: Dienstag 18. Dezember bis Samstag 22. Dezember.


Block II: Dienstag 25. Mürz bis Samstag 29. März.

Info und Anmeldung bei Anna Sallinger (0676/87422378)


TheoWoche 

dient einer Annäherung an die Frage: Will ich als Theologin, als Theologe in der katholischen Kirche in der Diözese Graz-Seckau arbeiten? Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten in den Blick zu nehmen und daraus einen nächsten Schritt konkret zu planen. Dazu werden Schlüsselqualifikationen erarbeitet und reflektiert. Im Besonderen geht es um Schlüsselqualifikationen, die in verschiedenen Berufsfeldern für Theologinnen und Theologen gefordert sind: Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Konflikt- und Teamfähigkeit, berufspraktische Qualifikationen (Moderation, Projektmanagement etc.). Die „TheoWoche“ nimmt innerhalb des ersten Studienabschnitts eine Woche in Anspruch.

Termine:  

TheoWoche Februar: von  11. Februar bis 17. Februar 2008
Anmeldung bis spätestens 12. Dez. 2007 bei Johannes Schweighofer
 

TheoWoche September: von 15. September bis 19. September 2008.
Anmeldung bis 31. 5. 2008 bei Johannes Schweighofer

Infos bei Johannes Schweighofer (0676/87426969)

Infotreffen Dienstag, 8. Jänner 2008, 16:00 TheoZentrum Johann Fux Gasse 31.

Individueller geistlicher Übungsweg

Ein seelsorglicher bzw. kirchlicher Beruf und der persönliche geistliche Weg gehören zusammen. Jede und jeder findet diesen Weg im Kennenlernen unterschiedlicher Formen christlicher Spiritualität und in der Auseinandersetzung damit. Wie immer dieser Weg aussieht, er bedarf der Einübung. Als Hilfestellung dafür dient geistliche Begleitung.

Geistliche Begleitung

Sie ermutigt das eigene Leben unter dem Blick Gottes anzuschauen und den persönlichen geistlichen Weg zu gehen. Dabei handelt es sich um regelmäßige Gespräche mit einer Vertrauensperson, die zu diesem Dienst befähigt ist. Geistliche Begleitung findet in einem geschützten Rahmen – unabhängig von Ausbildungsleiter oder Anstellenden – statt und unterliegt strenger Verschwiegenheit. Sie soll spätestens mit dem Eintritt in den „InteressentInnenkreis“ (s. u.) beginnen und umfasst im Rahmen der Ausbildung mindestens zehn Treffen im Zeitraum eines Jahres.

Die LaientheologInnenseelsorgerinnen stehen für geistliche Begleitung sowie für die Vermittlung geeigneter Personen zur Verfügung. Wer schon in geistlicher Begleitung ist oder sich selber geistliche Begleitung sucht tritt mit einer der Seelsorgerinnen in Kontakt.

Infos: Anna Sallinger, Stefan Ulz, Sr. Stefanie Strobel.

 

Jede und jeder gestaltet ihren bzw. seinen eigenen geistlichen Weg und gibt ihm dadurch eine persönliche Prägung. Die Gestaltung dieses Weges wird im AusBildungs-Zertifikat (s. u.) sichtbar. Neben dem persönlichen Rhythmus des Gebets und der Feier der Sakramente im Alltag können verschiedenste Angebote der Vertiefung dienen: zum Beispiel Einführung in Stille und Meditation, Gebetsschule, Wüstentage, Mitleben in einer geistlichen Gemeinschaft, Einkehrwochenende, Exerzitien im Alltag, Kurzexerzitien, Ignatianische Einzelexerzitien, andere Formen von Exerzitien (Kontemplative Exerzitien, Filmexerzitien, Wanderexerzitien, Straßenexerzitien, Vortragsexerzitien), Meditieren mit der Bibel, Bibel-Wander-woche, Bibliodrama, Ikonenmalkurs, Kreative Besinnungstage, meditativer Tanz, spirituelle Fastenwoche, eine Wallfahrt...

 

Erste praktische Erfahrungen im pastoralen, sozialen Bereich sowie in der "Arbeitswelt"

 

Die Entscheidung für einen kirchlichen Beruf erwächst zudem aus der Beheimatung in der konkreten Kirche. Die aktive Mitarbeit in einer Pfarre, einer kategorialen Seelsorgeeinrichtung, einer katholischen Bewegung oder Gemeinschaft oder im Sozialbereich (zum Beispiel in Einrichtungen der Caritas, der Vinzenz-Gemeinschaft oder bei Sozialprojekten der Katholischen Hochschulgemeinde) bietet gute Möglichkeiten einer solchen Einwurzelung. Dieses Engagement sowie Erfahrungen in der Arbeitswelt (zum Beispiel Betriebspraktikum oder Ferienjob) tragen zur näheren Orientierung bei und helfen außerdem, die persönlichen Neigungen und Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Für ein solches Pfarr-, ein Sozial- und ein Arbeitspraktikum gibt es breite Anrechnungsmöglichkeiten.

 

 

Arbeitskreis Ortskirche 

dient dem konkreten Kennenlernen diözesaner Verantwortlicher und Institutionen und der theologischen Reflexion kirchlicher Arbeitsfelder. Er besteht aus sechs Einzeltreffen und wird sinnvollerweise gegen Ende des Studiums besucht.  

 

Infos: Johannes Schweighofer.

   

Orientierungsgespräche

mit dem Ausbildungsleiter bilden das Bindeglied zwischen dem persönlichen gestalteten Weg und dem Ziel einer guten Vorbereitung auf eine kirchliche Anstellung. Sie finden zumindest in Zusammenhang mit der „TheoWoche“, dem Eintritt in den „InteressentInnenkreis“ (s.u.), dem „Arbeitskreis Ortskirche“ und der Anmeldung zum Pastoral- bzw. Unterrichtspraktikum statt. Sie dienen einer Standortbestimmung und sollen helfen, den bisherigen Weg zu reflektieren, aus der Vielfalt von Möglichkeiten und Angeboten zu wählen, was für den eigenen Weg fruchtbar ist und gemeinsam die weiteren Schritte in den Blick zu nehmen.

 

InteressentInnenkreis

Theologiestudierende, die einen kirchlichen Beruf in der Diözese Graz-Seckau anstreben und sich auf einen entsprechenden Weg einlassen wollen, deklarieren ihr Interesse in Form eines Briefes an den Ausbildungsleiter zu Beginn des zweiten Studienabschnittes. Sie benennen darin ihre persönliche Motivation für einen kirchlichen Dienst und nehmen eine Standortbestimmung bezüglich ihrer Berufsabsichten vor. Der Kreis der Interessentinnen und Interessenten trifft sich jährlich mit dem Ausbildungsleiter zu einem Kontakttreffen.

 

Individuelles AusBildungs-Zertifikat

Jede Absolventin und jeder Absolvent erhält vom Ausbildungsleiter der Laientheologenseelsorge ein AusBildungs-Zertifikat, das neben der Bestätigung der Teilnahme an der studienbegleitenden Ausbildung auch eine erweiterte Darstellung des individuell gestalteten Bildungsweges enthält.

Es dient den Einzelnen als Bestätigung ihrer Schwerpunktsetzungen und ihres Engagements und soll den Personalverantwortlichen der Diözese (oder auch Personalverantwortlichen in anderen Bereichen) ein konkreteres Bild vermitteln.

Eingereicht und bestätigt werden können: Teilnahme an spirituellen Angeboten, Praktikumseinsätze, ehrenamtliches Engagement, Berufserfahrungen, Studienaufenthalte, Zusatzausbildungen sowie zusätzlich alles, was ein konkretes Bild des individuellen Bildungsweges vermittelt.

 

Pastoral- und Unterrichtspraktikum

Für den außerschulischen pastoralen Dienst ist neben dem abgeschlossenen Theologiestudium und der studienbegleitenden Ausbildung das Pastoralpraktikum erforderlich. Dafür sind – je nach Studienrichtung – zusätzliche Lehrveranstaltungen an der theologischen Fakultät nötig.

 

Für den schulischen Dienst als Religionslehrerin oder Religionslehrer ist neben dem absolvierten Theologiestudium (Katholische Religionspädagogik oder Lehramt Katholische Religion) und der studienbegleitenden Ausbildung das Unterrichtspraktikum erforderlich.

 

Für die Unterrichts- und Pastoralpraktikant/innen sind 5-8tägige Einzelexerzitien verpflichtend vorgesehen. Diese werden von der Laientheologenseelsorge angeboten, können aber nach Absprache auch woanders gemacht werden.